Lieber mit langer Zinsbindung 20 August, 2019

Lieber mit langer Zinsbindung

​Mit der zunehmenden Nachfrage nach Immobilien und den entsprechenden Kaufpreissteigerungen, nimmt auch das Kreditvolumen zu.


Auffällig dabei ist, dass seit 2005 vor allem Darlehen mit einer Zinsbindung von über 10 Jahren überproportional zugenommen haben, während kurzes Zinsbindungen von unter 5 Jahren sogar leicht rückläufig sind.


Was kann man daraus schließen?


1. Selbst wenn es einen Immobilienblase gäbe, wären die meisten Immobilienbesitzer ​bei einem Einbruch der Preise erst mal nicht so stark betroffen.

Im Vergleich zur Subprime-Krise in den USA, bei der die Anleger kurzfristige finanzierten und auf schnelle Wertsteigerungen der Objkete hofften, zeigt sich in Deutschland ein langfristiger Anlagehorizont.


2. Auch bei einem deutlichen Zinsanstieg (was die nächsten Jahre nicht zu erwarten ist), ändert sich für die meisten Immobilienbesitzer erst mal nichts.


3. Immobilien sind durchaus noch eine interessante Geldanlage, wenn man einen langfristigen Anlagehorizont hat und keine übertriebenen Renditeerwartungen. Man wird nur selten ein Objekt finden, bei dem die Miete die komplette Zins- und Tilgungsrate deckt und gleichzeitig kein Renovierungsbedarf (jetzt oder in Kürze) besteht. ​


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