War das schon ein Crash? - EMPATHY Finanzlösungen GmbH

War das schon ein Crash? 14 Februar, 2018

War das schon ein Crash?

​In der vergangenen Woche kam es erstmalig seit einer längeren Zeit wieder zu größeren Kurseinbrüchen.


Aber war das nun wirklich schon ein Aktien-Crash oder evtl. eine Vorwarnung, dass ein solcher in Kürze eintreten wird? Wir glauben nein.


Wir begründen dies so:

Die volkswirtschaftlichen Daten liefern dazu keinen Anlass, von einem wirklichen Crash auszugehen. Und dass die Märkte auf eine steigende Inflation und evtl. steigende Zinsen in den USA zunächst mal negativ reagieren, ist auch nicht ungewöhnlich. Wir gehen nicht davon aus, dass die Zinsen in der Eurozone spürbar steigen werden. Auch wenn die amerikanische Notenbank FED erste Zinserhöhungen vornimmt, so bleiben wir dennoch langfristig gesehen auf einem sehr niedrigen Zinsniveau.


Trotzdem sind die Marktteilnehmer in den letzten Wochen nervös. Der DAX hat am letzten Freitag beispielsweise wieder über 1,6% verloren. Damit steht auf Monatssicht nun ein Minus von 8,28% zu Buche und der gute Jahresstart wurde damit wieder zunichtegemacht - wir sind somit wieder auf dem Niveau von August 2017. Auf Jahressicht verzeichnet der DAX dennoch eine positive Wertentwicklung von 6,2%. Ähnlich verhält es sich auch mit dem amerikanischen Leitindex Dow Jones. Auch dieser hat in den letzten Tagen einen deutlichen Einbruch erlitten und auf Monatssicht 5,62% verloren. Auf Jahressicht steht aber noch immer ein dickes Plus in Höhe von 18,97% - zumindest auf Dollarbasis.


Wir sind keine Schwankungen mehr gewohnt

Viele Anleger haben aufgrund der geringen Schwankungen in den letzten Jahren fast schon vergessen, dass man an den Aktienmärkten immer mit einem scheinbar unerwarteten Rückgang der Bewertung rechnen muss. Auch reagieren die Finanzmärkte zunächst gerne übermäßig auf Ereignisse und pendeln sich später wieder auf einem angemessenen Niveau ein. Ein gutes Beispiel hierfür waren die kurzfristigen Marktverwerfungen kurz nach dem Brexit, die sich aber genauso schnell wieder verflüchtigt haben. Wer schon länger investiert ist, weiß dass Schwankungen von 2-3% am Tag nichts Ungewöhnliches sind und früher völlig normal waren. Auch kleinere und größere Rücksetzer sind an den Börsen Normalität. Auch 2016 hatten wir zu Jahresbeginn eine Korrektur. Die meisten haben schon wieder vergessen, dass der DAX damals im Januar um fast 20% eingebrochen war! Trotzdem wird in den Medien der Eindruck geschürt, als würde eine Krise mit Sicherheit kurz bevorstehen. Manche Anleger sehen die Einbrüche der letzten Tage aber positiv und nutzen diese als Einstiegszeitpunkt, um ihre Anlage zu erhöhen und nachzukaufen. Alleine zum Allzeithoch im letzten Jahr bestehen nun wieder Kurschancen von 10% - was bei dem aktuellen Zinsniveau nicht unerhebliche Chance bietet. Immerhin müssten Sie bei einer konventionellen Spareinlage mehr als 10 Jahre investieren, um 10% Zinsen anzusammeln.


Langfristige Geduld zahlt sich aus


Wer solche Phasen aber abwartet und einen langfristigen Anlagehorizont hat, der wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit langfristig ein gutes Anlageergebnis erzielen. Geldanlage ist kein 100 Meter Sprint, den man einfach mal so spontan machen kann, sondern gleicht vielmehr einem Marathonlauf, bei dem es darum geht, konstant und diszipliniert zu laufen.


Auch unsere Portfoliolösungen konnten sich der kurzfristigen Marktentwicklung nicht widersetzen und mussten natürlich Kursrückgänge hinnehmen.




Schaut man sich aber die 5 Jahresentwicklung an, so verzeichnen unsere Portfolios eine deutliche Wertsteigerung. Man sieht auch hier nochmal sehr schön, dass es auch in den letzten 5 Jahren immer wieder größere und kleinere Rücksetzer gab und langfristig dennoch ein gutes Ergebnis erzielt werden konnte.



Lassen Sie sich von kleineren (oder auch größeren) Rücksetzern nicht abschrecken. Langfristig bieten die Aktienmärkte immer noch sehr gute Ertragschancen und mit einem breit angelegten Investmentdepot können Sie daran partizipieren. Vor allem wer mtl. über einen längeren Zeitraum Geld investiert, nutzt zwischenzeitliche Einbrüche zum günstigeren Nachkauf und glättet so seinen Einstiegskurs.


Man wird an der Börse fürs langfristige Investieren belohnt und nicht für kurzfristiges spekulieren.


Und wie der große Andre Kostolany sagte:

„An der Börse sind zwei mal zwei niemals vier, sondern fünf minus eins. Man muss nur die Nerven haben, das minus eins auszuhalten.“


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